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Handlungsfeld 6

Aufbau eines international agierenden Trainingsverbundes Wirtschaft – Hochschulen/ Virtuelle Akademie Kreislauf- und Ressourcenwirtschaft


Handlungserfordernis:
Internationale Wahrnehmbarkeit verlangt die Entwicklung von Alleinstellungsmerkmalen, die im Wettbewerb mit anderen Unternehmen und Standorten herausgestellt werden. Ein für die Kreislaufwirtschaft entwickelbares Alleinstellungsmerkmal stellt der gezielte Aufbau eines Verbundes von Korrespondenzstandorten und Wissenschaftseinrichtungen dar. Die damit verbundene Vision des Aufbaus einer „Virtuellen Akademie“ an der Schnittstelle Wirtschaft – Wissenschaft stellt eine besondere Herausforderung für die Arbeit des Clusters dar. Gleichzeitig soll hier ein Beitrag zur gezielten Fachkräfteentwicklung der Branche geleistet werden indem frühzeitig der Fachkräftenachwuchs für die Branche unterstützt werden soll.

Zielstellung:
Etablierung einer „Virtuellen Akademie Kreislauf- und Ressourcenwirtschaft“ an der Schnittstelle Wirtschaft – Wissenschaft als Trainingsverbund von Wirtschaft und Hoch-schulen zur Qualifizierung von in- und ausländischen Fachkräften.

Im Rahmen der Projektarbeit sind folgende Aufgaben zu erfüllen:

  1. Analyse des Personal-, Weiterbildungs- und Qualifizierungsbedarfes in Unternehmen der Branche Kreislauf- und Ressourcenwirtschaft (Durchführung von Unternehmensbefragungen)
  2. Analyse der Ausbildungs-, Weiterbildungs- und Qualifizierungsangebote an Universitäten, Hochschulen und Bildungseinrichtungen in Sachsen-Anhalt
  3. Prüfen von Übereinstimmungen und Ableitung möglicher Handlungsfelder
  4. Aufbau der Internetplattform „Virtuelle Akademie“ Kreislauf- und Ressourcenwirtschaft
  5. Veröffentlichung und Vermarktung der Plattform

 

 

Förderung von zusätzlichen Angeboten in Berufen der Kreislauf- und Ressourcenwirtschaft

 
Handlungserfordernis:

Die Unternehmen Kreislauf- und Ressourcenwirtschaft haben einen großen Bedarf an qualifiziertem Fachpersonal, den sie zunehmend schwerer decken können.

Die zur Erstellung des Kompetenzhandbuches  Kreislauf- und Ressourcenwirtschaft durchgeführten Befragungen der Mitgliedsunternehmen haben zum Thema Fachkräftesicherung zwei zentrale Ergebnisse erbracht.

Zunächst mangelt es den Unternehmen an Bewerbern mit ausreichenden Voraussetzungen für eine Berufsausbildung (Ausbildungsreife). Die Schlussfolgerung muss sein, dass die Unternehmen noch früher als bisher in den Prozess der Berufsorientierung einsteigen, um geeignete Bewerber zu gewinnen. Hinzu kommt die Notwendigkeit, Schülerinnen und Schüler mit eingeschränkten Leistungsmerkmalen gezielt zu integrieren und zu fördern, wie das z.B. durch die Nutzung ausbildungsbegleitender Hilfen möglich ist.

Weiterhin wurde festgestellt, dass bestimmte spezielle Qualifikationen wie z.B. in den Bereichen Abfalltechnik, Grundlagen des Rechts und Immissions- und Gewässerschutz häufig unzureichend ausgeprägt sind. Für diese Qualifikationen fehlt es an Weiterbildungsangeboten und auch die gegenwärtig ausgebildeten Berufe weisen hier Lücken auf, die es zu schließen gilt. Um diese Qualifikationen zu vermitteln, müssen für die Beschäftigten Weiterbildungsangebote entwickelt und umgesetzt werden. In der Berufsausbildung ist es notwendig, Zusatzmodule zu entwickeln und diese Module gezielt an die Auszubildenden zu vermitteln. Angesichts der dezentralen Struktur der Branche werden für die Umsetzung der Lernprozesse von Beschäftigten und Auszubildenden neue Vermittlungswege gebraucht, bei denen die neuen Medien eine zentrale Rolle einnehmen sollten. 

 

Zielstellung:

Angestrebt wird eine vertiefte Analyse der defizitären Inhaltsfelder sowohl in der Aus- und Weiterbildung als auch in der Erstausbildung. Auf dieser Basis sollen modulare Angebote entwickelt und getestet werden, die nach Möglichkeit in beiden Bildungsbereichen in modifizierter Form Anwendung finden können. Für die Umsetzung der Qualifizierung werden dezentrale Lösungen gebraucht, die eng mit den konkreten Anforderungen im Unternehmen verzahnt sind und neben der Wissensvermittlung einen Schwerpunkt in handlungsorientierten Lernformen haben. Dabei sind die Vorteile der neuen Medien in Form einer virtuellen Akademie besonders zu nutzen.